Samstag, 27. April 2013
Mit Scoopy durch Ao Nang und zum Tiger Cave Temple
Wir entschieden uns also spontan einfach im netten Städtchen Krabi zu bleiben und die Umgebung mit dem Roller (unser hieß Scoopy) zu erkunden.Am langen Strand von Ao Nangließ es sich unbeschwert von einem schönen Ausblick zum nächsten dahinrollernund ein wenig das Leben rund herum zu beobachten. Von den meisten Kindern wird man immer noch freundlichst mit Hello begrüßt und bewunken, obwohl auch hier bereits seit 20 Jahren viele weiße Langnasen zum Alltagsbild gehören. Zum Mittag in einem Baumhaus, wurden uns von den Kiddys alle Haustiere zur Begrüßung vorgestellt bzw. gereichtund immer wenn der Papa vorbeikam, erzählte er uns, daß die gleich bei uns auf dem Teller liegen "Barbecue". Geschmeckt hat es dann natürlich trotzdem;-) Jetzt zur Regenzeit ist es tagsüber meist sonnig und gegen 4 ziehen Gewitter mit ein paar Tropfen übers Land für 1-2h. Für uns ist das nur ein kleines angenehmes Spray, Regen nicht wirklich. Aber mit dem Wissen darum, kann man manch Ausflug gut planen und besonders mühsamere in die Abendstunden verlegen. Hier wirds übrigens ganzjährig gegen um 6 halb 7 dunkel, keine Sommerzeit, keine nervigen Biorhythmusumstellungen...So machten wir uns also gegen 4 zum Tiger Cave Tempel auf. Dieser liegt auf einem Berg, 1237 Treppenstufen unterschiedlichsten Höhenführen auf 270 Höhenmeter. Die Schweißperlen liefen trotz nur noch 30Grad und das Herz hatte ordentlich zu pumpen. Die Mönche, die uns Trepp auf Trepp ab begegneten, tragen deshalb sicher außer ihrem dünnen Umhang nix weiter (drunter) - dachten wir uns. Oben waren natürlich weder Tiger noch Affen (sowas hirnrißiges können auch nur Menschen bei über 30Grad machen). Tiger gibt's hier schon lange keine echten mehr, zum Glück.Dafür schönste Aussichten.Affen gabs nur unten im Mönchsdorf. Dort erzählte man uns dann auch die neueste Story von diesen kleinen Gangstern. Die Mönche halten wohl extra Hunde, damit diese die Affen von den Häusern fern halten. Die Affen stibitzen nämlich alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Als die Äffchen letzt herausfanden, daß sie den Hunden nur ein Leckerli zur Ablenkung hinwerfen müssen, stahlen sie einfach eine goldene Buddha-Statue.Das Problem dabei war wohl nicht mal die nun fehlende Statue für die Mönche, sondern der (Achtung!) Geist, der nun deshalb verstimmt und viele Gebete und Opfergaben für seine Milde bedurfte. Auch wir sollten dazu unseren Beitrag leisten und unsere Magie der Hände nutzen für eine Art Resonanzgong. Rudis Hände werden scheinbar nur an Jennys Körper magisch, aber bei Jenny fing der Gong tatsächlich an zu vibrieren und zu summen (nach Anleitung vom Mönch). Ob's an der größeren Erfahrung mit vibrierenden Dingen zu tun hat, muß Rudi daheim gleich mal im Nachtschränkchen kontrollieren;-)









