Tempel, Geister und Garküchen - ungefähr das scheint Thailand außerhalb der Städte auszumachen. Jeder Zweite kann/will vom Verkauf von Essen und Getränken leben. Kaum ein Kilometer wo am Straßenrand kein Stand steht, selbst in kleinsten Gassen oder direkt an der dreispurigen Schnellstraße.Achja, Essen bei sauberer oder frischer Luft ist nahezu unmöglich. Entweder riecht es nach "China"-Imbiss (die Nudelsuppe vom Straßenrand war bislang das leckerste Essen)oder nach Autoabgasen.
Der Straßenverkehr ist sowieso etwas anders als bei uns, aber in allem sehr entspannt. Höchstgeschwindigkeit sind außerorts 90 und in Ortschaften 80! Auf einem Roller kann man auch als fünfköpfige Familie fahren (ob man es auch darf steht sicher nirgends), auf Ladeflächen gibt es keinerlei Limits, weder für Menschen noch andere Ladung. Geisterfahrer kommen öfter vor, nutzen aber wenigstens den Standstreifen;-)Wie wir erzählt bekommen haben, glauben Thais an Geister und müssen die bei jeder Gelegenheit milde stimmen. An jeder Ampel werden Blumenkränze verkauft für den Geist des Autos. Vor jedem Haus steht ein Geisterhäuschen, damit der Geist bei Hausbau oder nach Einzug nicht böse ist. In das Häuschen werden auch stets Getränke (geöffnete Coladose mit Trinkhalm) und Essen (Teller Reis, Bananen) gestellt... So die Eindrücke von unserer Reise in den Süden. Dabei haben wir in Sukhotai, einer alten Ruinenstadt gestoppt. Was es da gibt, seht ihr hier: Tempelruinen (originale und Nachbildungen aus Sand) und Touris. Das war genug Kultur für uns zum Neujahrsfest (Songkran) des Jahres 2557. Ja, vom Kalender her sind sie uns etwas voraus, aber weiter sind sie deshalb noch lange nicht;)(Schild vor der HERREN-Toilette, aber die Technik beherrscht Rudi noch nicht)









